AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
3D-Druck Werkstatt Bayern – Bastian Metz
Grünschlag 7
93176 Beratzhausen
Deutschland
E-Mail: info@3ddruckservice.com
Stand: 21. Juli 2026
1. Geltungsbereich
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen der 3D-Druck Werkstatt Bayern, Inhaber Bastian Metz, nachfolgend „Anbieter“ genannt, und ihren Kunden über die Webseite, per E-Mail, telefonisch oder über sonstige Kommunikationswege abgeschlossen werden.
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Das Angebot richtet sich sowohl an Verbraucher als auch an Unternehmer.
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Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
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Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
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Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
2. Vertragsgegenstand
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Vertragsgegenstand ist insbesondere die Herstellung und Lieferung von individuell angefertigten 3D-Druck-Produkten.
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Die Herstellung kann nach Dateien, Zeichnungen, Bildern, Mustern, Maßangaben oder sonstigen Vorgaben des Kunden erfolgen.
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Der konkrete Leistungsumfang, das verwendete Material, die Farbe, die Abmessungen, die Stückzahl, der Preis und die voraussichtliche Herstellungszeit ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Produktbeschreibung oder der Auftragsbestätigung.
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Eine Konstruktion, Änderung oder technische Überarbeitung von 3D-Modellen ist nur Bestandteil des Vertrags, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
3. Vertragsschluss
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Die Darstellung von Produkten und Leistungen auf der Webseite stellt grundsätzlich noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung oder Anfrage abzugeben.
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Mit dem Absenden einer Bestellung über die Webseite gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab.
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Bei individuellen Anfragen gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab, sobald er das vom Anbieter übermittelte Angebot ausdrücklich bestätigt.
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Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter:
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die Bestellung ausdrücklich annimmt,
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eine entsprechende Auftragsbestätigung versendet,
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den Kunden zur Zahlung auffordert oder
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die bestellte Ware versendet.
Maßgeblich ist der zuerst eintretende Zeitpunkt.
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Eine automatisch versendete Eingangsbestätigung bestätigt zunächst nur den Eingang der Bestellung. Sie stellt noch keine Annahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Auftragsbestätigung bezeichnet wird.
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Der Anbieter ist berechtigt, Aufträge abzulehnen, wenn deren Ausführung technisch nicht möglich, rechtswidrig oder aus sonstigen sachlichen Gründen unzumutbar ist.
4. Kundendateien und Kundenvorgaben
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Der Kunde ist dafür verantwortlich, vollständige und richtige Dateien, Maße, Zeichnungen, Texte und sonstige Angaben bereitzustellen.
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Der Kunde muss die übermittelten Daten vor der Freigabe sorgfältig prüfen. Dies gilt insbesondere für:
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Abmessungen und Maßstab,
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Wandstärken,
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Bohrungen und Aussparungen,
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Passungen und Toleranzen,
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Material und Farbe,
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Ausrichtung und Verwendungszweck.
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Der Anbieter prüft Kundendateien grundsätzlich nur auf ihre technische Druckbarkeit. Eine weitergehende Prüfung der Konstruktion, Belastbarkeit, Sicherheit, Maßhaltigkeit oder Eignung für einen bestimmten Verwendungszweck erfolgt nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
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Stellt sich während der Bearbeitung heraus, dass eine Datei nicht oder nur nach Änderungen druckbar ist, wird der Anbieter den Kunden informieren. Notwendige Änderungen und dadurch entstehende Mehrkosten werden vor ihrer Ausführung mit dem Kunden abgestimmt.
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Verzögerungen, die durch fehlende, fehlerhafte oder verspätet übermittelte Kundendaten entstehen, verlängern vereinbarte Liefer- und Herstellungszeiten entsprechend.
5. Rechte an Dateien, Modellen und Kennzeichen
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Der Kunde versichert, dass er über alle zur Herstellung des Produkts erforderlichen Rechte an den übermittelten Dateien, Modellen, Bildern, Logos, Marken, Designs und sonstigen Inhalten verfügt.
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Der Kunde versichert insbesondere, dass durch die Herstellung des Produkts keine Urheberrechte, Markenrechte, Designrechte, Persönlichkeitsrechte oder sonstigen Rechte Dritter verletzt werden.
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Der Kunde räumt dem Anbieter die für die Bearbeitung und Herstellung des jeweiligen Auftrags erforderlichen Nutzungsrechte an den übermittelten Inhalten ein. Diese Rechte werden ausschließlich zur Durchführung des Auftrags verwendet.
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Der Anbieter ist berechtigt, die Herstellung abzulehnen, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung oder einen rechtswidrigen Verwendungszweck bestehen.
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Wird der Anbieter aufgrund einer vom Kunden schuldhaft verursachten Rechtsverletzung von einem Dritten in Anspruch genommen, hat der Kunde den Anbieter von berechtigten Ansprüchen freizustellen. Dies umfasst auch angemessene Kosten der Rechtsverteidigung. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass er die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
6. Eigenschaften von 3D-Druck-Produkten
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Beim 3D-Druck handelt es sich um ein schichtweises Fertigungsverfahren. Produktionsbedingt können daher insbesondere folgende Merkmale auftreten:
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sichtbare Schichtlinien,
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Ansatzstellen oder Nähte,
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leichte Spuren von Stützmaterial,
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geringfügige Unebenheiten,
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geringfügige Maßabweichungen,
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leichte Farb- oder Glanzabweichungen,
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geringfügige Unterschiede zwischen mehreren Exemplaren.
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Solche geringfügigen, verfahrensüblichen Abweichungen stellen keinen Mangel dar, sofern sie sich innerhalb der vereinbarten oder branchenüblichen Toleranzen bewegen und die vereinbarte Funktion oder Verwendung des Produkts nicht wesentlich beeinträchtigen.
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Produktbilder und digitale Darstellungen dienen der Veranschaulichung. Abhängig von Bildschirmeinstellungen, Materialcharge und Herstellungsverfahren können Farben und Oberflächen geringfügig abweichen.
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Besondere Anforderungen an Maßhaltigkeit, Temperaturbeständigkeit, Belastbarkeit, Dichtigkeit, Oberflächenqualität oder Passgenauigkeit müssen vor Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart werden.
7. Preise und Zahlungsbedingungen
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Es gelten die Preise, die im jeweiligen Angebot, in der Produktbeschreibung oder im Bestellvorgang angegeben sind.
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Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden vor Abschluss der Bestellung angezeigt oder im individuellen Angebot ausgewiesen.
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Die verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Bestellvorgang oder im jeweiligen Angebot mitgeteilt.
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Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist der Rechnungsbetrag unmittelbar nach Vertragsschluss fällig.
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Bei vereinbarter Vorauszahlung beginnt die Herstellung grundsätzlich erst nach vollständigem Zahlungseingang und nach Vorliegen aller erforderlichen und freigegebenen Kundendaten.
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Nachträgliche Änderungswünsche können zusätzliche Kosten verursachen. Der Anbieter informiert den Kunden über solche Mehrkosten, bevor die Änderungen ausgeführt werden.
8. Herstellung und Lieferung
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Angegebene Herstellungs- und Lieferzeiten beginnen erst, wenn:
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der Vertrag abgeschlossen wurde,
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eine vereinbarte Vorauszahlung eingegangen ist und
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alle für die Herstellung erforderlichen Dateien, Maße und Freigaben vorliegen.
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Sofern kein verbindlicher Liefertermin ausdrücklich vereinbart wurde, handelt es sich bei angegebenen Herstellungs- und Lieferzeiten um voraussichtliche Zeitangaben.
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Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder anderer vom Anbieter nicht zu vertretender Ereignisse, insbesondere Betriebsstörungen, Stromausfällen, Ausfällen von Maschinen, Lieferengpässen oder Störungen bei Versanddienstleistern, verlängern die Lieferzeit angemessen. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
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Teillieferungen sind zulässig, soweit sie für den Kunden zumutbar sind. Zusätzliche Versandkosten werden dem Kunden dadurch nicht berechnet, sofern sie nicht zuvor vereinbart wurden.
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Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift. Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Lieferadresse verantwortlich.
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Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden über.
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Bei Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe der Ware an das mit dem Transport beauftragte Unternehmen über.
9. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises Eigentum des Anbieters.
10. Widerrufsrecht und individuelle Anfertigungen
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Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
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Das Widerrufsrecht besteht insbesondere nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
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Der Ausschluss betrifft insbesondere Produkte, die erst nach den vom Kunden bereitgestellten individuellen Dateien, Zeichnungen, Abbildungen, Maßangaben oder sonstigen persönlichen Vorgaben hergestellt werden.
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Bei solchen individuellen Anfertigungen besteht kein gesetzliches Widerrufs- oder Rückgaberecht wegen Nichtgefallens oder einer nachträglichen Meinungsänderung.
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Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei mangelhafter, beschädigter oder falsch gelieferter Ware bleiben hiervon unberührt.
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Für vorgefertigte Standardprodukte, die nicht individuell für den Kunden hergestellt oder angepasst wurden, gelten die gesetzlichen Widerrufsbestimmungen.
11. Mängelrechte
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Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
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Der Kunde wird gebeten, offensichtliche Transportschäden möglichst unmittelbar beim Versanddienstleister zu melden und den Anbieter zu informieren. Das Unterlassen einer Meldung hat für Verbraucher keine Auswirkungen auf ihre gesetzlichen Ansprüche.
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Im Fall eines Mangels ist dem Anbieter Gelegenheit zur Prüfung und zur gesetzlichen Nacherfüllung zu geben.
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Beruht ein Problem ausschließlich auf fehlerhaften Dateien, Maßen, Konstruktionen oder Vorgaben des Kunden, liegt kein vom Anbieter zu vertretender Mangel vor, sofern der Anbieter eine bestehende Prüf- oder Hinweispflicht nicht verletzt hat.
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Bei berechtigten Mängeln richten sich Nachbesserung, Ersatzlieferung, Minderung, Rücktritt und Schadensersatz nach den gesetzlichen Vorschriften.
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Garantien bestehen nur, wenn sie ausdrücklich und schriftlich als Garantie bezeichnet wurden.
12. Verwendung und Produktsicherheit
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Die Produkte dürfen nur für den vereinbarten oder aus der Produktbeschreibung erkennbaren Verwendungszweck eingesetzt werden.
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Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, sind die Produkte nicht für sicherheitskritische Anwendungen geprüft oder zugelassen. Dies betrifft insbesondere die Verwendung als:
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medizinisches Produkt,
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persönlicher Schutzausrüstungsgegenstand,
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tragendes oder sicherheitsrelevantes Fahrzeugteil,
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sicherheitsrelevantes Maschinenbauteil,
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elektrisches Schutzbauteil,
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Lebensmittelkontaktprodukt,
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Spielzeug oder Produkt für Kleinkinder.
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Soll ein Produkt für eine besondere Belastung, Temperatur, Witterung oder einen sicherheitsrelevanten Zweck verwendet werden, muss der Kunde dies vor Vertragsschluss mitteilen.
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Eine bestimmte Belastbarkeit, Dichtigkeit, Lebensdauer, Lebensmittelechtheit, UV-Beständigkeit oder Temperaturbeständigkeit wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
13. Haftung
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Der Anbieter haftet unbeschränkt:
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bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
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bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
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nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
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bei arglistigem Verschweigen eines Mangels,
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bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie sowie
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in allen anderen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
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Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
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Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
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Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
14. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet. Weitere Informationen befinden sich in der gesonderten Datenschutzerklärung auf der Webseite.
15. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
16. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
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Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
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Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der dem Verbraucher durch zwingende Bestimmungen des Rechts seines gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
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Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Geschäftssitz des Anbieters Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.
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Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
17. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.